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Brot ohne Mehl schnell und einfach selbst gemacht

15. September 2016

Für viele ist Brot eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel.
Das nicht zuletzt, weil es so praktisch ist.
Wenn du den ganzen Tag im Büro, in der Uni oder der Schule verbringst, kannst du dir einfach eine Scheibe schmieren und einpacken.
Der perfekte Pausensnack.

Leider ist Brot weitaus weniger gesund, als die meisten glauben.
Neben reichlich leeren Kalorien aus weißem Mehl und Zucker, findest du zumeist noch viele Backtriebmittel und andere Zusatzstoffe.
Wenn du Weizen meidest, hast du zusätzlich das Problem, dass weizenfreie Brote relativ teuer sind.

Das günstigste Brot ist diese Selfmade-Variante auch nicht gerade.
Mit etwa 4 € pro Laib kommt es schon auf einen stolzen Preis.

Aber dafür hat es einige unübertroffene Vorteile.
Es macht einfach Spaß, Brot selbst zu backen.
Es dauert zwar insgesamt seine drei Stunden, aber tatsächliche Arbeitszeit sind nur 15 Minuten.
Und die ganze Wohnung duftet hinterher nach frischem Brot.
Außerdem kannst du selbst darüber entscheiden, was genau ins Brot hinein kommt und was nicht.

Mit knapp 3.260 kcal ist das Brot richtig sättigend.
Mehr als zwei Scheiben sind kaum zu bewältigen.
Insgesamt bringt es neben stolzen 127 g Eiweiß, 207 g Fett und 190 g Kohlenhydraten auch etwa 80 g Ballaststoffe auf den Tisch.

Als Vergleich: Ein Graubrot kommt auch auf etwa 2.100 kcal, hat dabei aber nur ein drittel des Eiweißes, viel weniger Fett und Ballaststoffe, dafür aber mehr als doppelt so viele Kohlenhydrate.

Das brauchst du für ein Brot ohne Mehl

eine längliche Kuchen- oder Brotbackform (etwa 30 x 12 cm)

1½ Tassen Haferflocken51-brot-mandeln
½ Tasse Leinsamen
1 Tasse Sonnenblumenkerne
½ Tasse Mandeln
½ Tasse Haselnüsse
2 EL Chiasamen
4 EL Flohsamenschalen
1 EL Reisproteinpulver optional
350 ml Wasser
3 TL Pflanzenöl
1 EL Zuckerrübensirup oder Honig
1 TL Salz

So bereitest du das Brot ohne Mehl zu

Nimm als erstes die Kuchenform zur Hand.
Achte darauf, dass sie nicht zu klein ist, sonst wird das umrühren schwierig.
Bei einer Höhe von 7 cm ist es schon eine kleine Herausforderung.

Natürlich kannst du die Zutaten auch in einer Schüssel mischen, aber dazu bin ich meist zu faul.
Misch erst mal alle trockenen Zutaten außer das Salz zusammen.
Hast du die Saaten und Nüsse gut durchgerührt, kannst du das Öl, dein Süßungsmittel und das Wasser hinzugeben und alles noch mal kräftig durchrühren.

Anschließend kommt das Salz dazu und dann musst du es noch mal durchrühren.
Das kräftigt zusätzlich auch deine Arme.

Streich alles gleichmäßig in der Form glatt.
Dann kommt ein Tuch drüber das ganze bleibt für 2 Stunden an einem warmen, trockenen Ort stehen, um in Ruhe zu quellen.
Wenn du es länger stehen lässt, ist das auch kein Problem.

Heize deinen Ofen auf 180° Heißluft und gibt das Brot mit Form hinein.
Stell deine Uhr auf 20 Minuten.

Hat das Brot die erste Backphase hinter sich, kannst du es vorsichtig aus der Form kippen.
Das Brot kommt auf Backpapier auf ein Blech und muss noch mal ohne Form für 40 Minuten backen.

Dann kannst du es rausholen, kurz abkühlen lassen und genießen.
Wenn du zu ungeduldig bist, kann es passieren, dass die erste Scheibe etwas bröselt.
Das lässt nach, sobald das Brot leicht abgekühlt ist.

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Das ist das Grundrezept für Brot ohne Mehl, aber natürlich kannst du es nach Belieben ergänzen und verändern.
Wie wäre es zum Beispiel mit geraspelten Möhren im Brot? Oder mit ausgefallenen Gewürzen?
Ob Knoblauch, Kürbiskerne oder Oliven, alles ist möglich.20160914_094130-51
Wenn du magst, kannst du die Haferflocken sogar zum Teil durch Hirse ersetzen. Oder statt der Mandeln Wallnüsse nehmen.
Der Honig lässt sich ganz leicht durch gehackte Dattel ersetzen und auch mit dem verwendeten Öl lässt sich einiges variieren.
Neutrales Sonnenblumenöl wird einen völlig anderen Geschmack bringen als beispielsweise Kokosöl.

 

Backst du dein Brot selbst?
Welches ist dein Lieblingsbrot?

 

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2 Comments

  • Reply Sophie 17. September 2016 at 20:06

    Ich habs ausprobiert und war total lecker. Aber es hat doch stark gekrümmelt. Ist das normal oder kann man da was gegen tun?
    Sophie

    • Reply Janina Jaeckel 19. September 2016 at 14:10

      Hallo Sophie,
      schön, dass dir das Rezept geschmeckt hat.
      Ich hatte auch schon mal Probleme mit der Festigkeit des Brotes.
      Das kann unterschiedliche Gründe haben.
      Vielleicht hast du den Teig nicht fest genug zusammengedrückt?
      Oder es könnte auch an den verwendeten Haferflocken liegen. Ich hab die mal gewechselt und ein ganz anderes Ergebnis bekommen. Ich glaube, je mehr Gluten enthalten ist, desto besser hält das Brot auch.

      Hoffe, das hilft dir weiter.
      Janina

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