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Curry-Ketchup ganz einfach selbst gemacht

1. September 2016

Als ich zum ersten Mal auf die Idee kam, Ketchup selbst zu machen, war das Ergebnis echt erstaunlich.
Sogar mein Freund behauptete, noch nie zuvor einen so leckeren Ketchup gegessen zu haben. Und das will schon was heißen.

Ich musste ihm zustimmen, denn der selbst gemachte Ketchup ist viel tomatiger als gekaufter.
Einwenden könnte man hier nur, dass wir Ketchup schon seit Monaten nicht mehr gekauft hatten und der Vergleich deshalb schwierig war.

Dass wir so lange auf die amerikanische Soße verzichtet haben, lag an dem meist enthaltenen Zucker und anderen Zusatzstoffen.
Die wenigen Ketchup-Marken, die ohne auskommen, sind meist total überteuert und schmecken auch einfach nicht so gut.

Schade, denn Ketchup könnte sogar gesund sein.
Durch die vielen Tomaten und das Kochen kannst du mit einer Portion Ketchup schon eine ganze Menge Lycopin zu dir nehmen.
Das fördert nicht nur deine Gesundheit, sondern schützt dich im Sommer auch vor Sonnenbrand.

Als wir dann Süßkartoffel-Wedges machten und feststellten, dass wir keinerlei Zutaten für eine Soße im Haus hatten, fehlte mir der gute alte Ketchup dann doch.
Also habe ich recherchiert und dieses einfache Rezept auf paleo360.de gefunden.

Wir hatten alles dafür im Haus, die Wedges brauchten eh ihre 25 bis 30 Minuten, also habe ich es einfach ausprobiert. Und ein bisschen abgewandelt.

Hier ist das super leckere Ergebnis meines Experiments:

Das brauchst du für etwa 700 ml Curry-Ketchup

600 ml passierte Tomaten

1 EL Honig/ Reissirup/ Kokosblütenzucker

3 EL Apfelessig

1 TL Senf

1 Prise Salz

1 kleine Knoblauchzehe

1-2 EL Curry

1 Prise Pfeffer

optional etwas Nelke und Rosmarin

optional etwas Chili

Achtet bei den Zutaten natürlich auf die Inhaltsstoffe.
Passierte Tomaten solltest du ohne Probleme bekommen, aber gerade beim Senf musst du sehr aufpassen.
Bisher habe ich nur wenige Senfsorten entdeckt, die wirklich nur aus Senfkörnern bestehen und ohne Zusatzstoffe auskommen.
Der Apfelessig sollte am besten naturtrüb sein.

Wenn du dir mehr Aufwand machen möchtest, um Müll zu sparen, kannst du gerne auch rohe Tomaten nehmen. Dann brauchst du ungefähr 700 g.
Du musst sie zunächst waschen und die Stielansätze herausschneiden.
Dann pürierst du sie einfach und verfährst weiter wie oben beschrieben.
Das Ergebnis wird (je nach verwendetem Mixer oder Pürierstab) wahrscheinlich etwas stückiger ausfallen. Aber das ist ja nicht unbedingt schlecht.

So einfach kannst du den Curry-Ketchup selbst machen

Schmeiß alle Zutaten in einen kleinen Topf und lass alles aufkochen.49 Ketchup (2)

Wenn du Honig nehmen möchtest, dann lass ihn noch draußen.
Honig sollte nicht erhitzt werden.
Deshalb kommt er erst nach dem Kochen hinein.
Ich hab es ausprobiert und es hat keinerlei Auswirkungen auf die Konsistenz.

Jetzt musst du nur noch 30 Minuten warten.
Der Ketchup sollte auf mittlerer Hitze weiter kochen.
Ab und an kannst du umrühren und darfst auch gerne schon mal Naschen.

Allerdings braucht der Ketchup die Zeit wirklich, um den richtigen Geschmack zu bekommen.
Lass ihm also die halbe Stunde.

Dann ist er auch schon fertig.
Schmeckt warm und kalt super lecker.

Der Ketchup hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.
Gib ihn einfach in ein oder mehrere kleine Einmachgläser.
Der Essig konserviert ihn, trotzdem solltest du nach der ersten Woche immer vorsichtig probieren. Man weiß ja nie.
Dabei kannst du dich aber auf deinen Geschmackssinn vollkommen verlassen.
Wenn er schmeckt wie immer, ist er auch noch gut.

Weil ich Curry liebe, gibt es bei uns eigentlich nur diese Variante.
Aber natürlich kannst du das Curry auch weglassen oder einen anderen Gewürz-Ketchup ausprobieren.
Egal ob fruchtig oder scharf der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

49 Ketchup (1)Was hältst du vom Curry-Ketchup?
Hast du einen Lieblings-Ketchup, den wir mal ausprobieren können?

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