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Gesundes Frühstück: Curry nach thailändischer Art

8. Februar 2016

Lecker!

Macht gute Laune.

Und schmeckt jedes Mal anders.

Dieses leckere Kokos-Erdnuss-Curry erhöht deinen Stoffwechsel und hält dich lange satt.

Du willst noch mehr Vorteile?

Kein Problem!
Mit wenigen Handgriffen kannst du aus dem übrig gebliebenen Curry einen ganz neuen Eintopf zaubern.

Wir machen immer einen ganzen Wok und essen davon dann mehrmals am Tag.
Morgens gibt es nur das Curry und nachmittags machen wir einfach eine Beilage dazu, zum Beispiel Süßkartoffeln, Quinoa oder Reis.

Damit kurbeln wir morgens unsere Fettverbrennung an, haben aber gleichzeitig alle Nährstoffe, die unser Körper braucht.
Abends helfen wir unserem Körper damit, Muskeln aufzubauen.

Curry ist doch kein Frühstück!

Wir haben die Idee für herzhafte Suppe aus Laos und Thailand mitgebracht. Hier ist ein scharfes Frühstück mit wenig Kohlenhydraten, aber Fett, Protein und massig Gemüse normal.

Es wird dir am Anfang vielleicht schwer fallen, dich daran zu gewöhnen. Aber dann geht es nicht mehr ohne.

Gesundes Frühstück? Warum?

Gerade morgens reagiert unser Körper sehr stark auf Insulin.
Wenn du also morgens etwas Süßes ist, dann will der Körper das direkt in Fett ablagern.

Also probiere dieses sinnvolle Rezept mal für dich aus!

Du kannst es auch am Abend vorher schon zubereiten.

Das brauchst du für 4 bis 5 Portionen:

900ml Wasser
1EL Thai Red Curry-Paste
400ml Kokosmilch -90%-
2 gehäufte EL Erdnussmus
2EL Limettensaft
2EL zucker- & weizenfreie Sojasauce
1 kleines Stück Ingwer optional
1 große bzw. 2 kleine Karotten
Pastinaken nach Wunsch -Pastinaken schmecken weichgekocht wie Kartoffeln, nur ohne die Kalorien-
250g Tofu optional
Sesamsamen
Brokkoli –tiefgefroren-
Champignons oder Shitaake Pilze
Brechbohnen –tiefgefroren-
einen kräftigen Schuss Mangopüree oder 1 EL Kokosblütenzucker
Sprossen optional
Zuckerschoten –tiefgefroren-
2 TL Kurkuma -besser Bio-
2 TL Currypulver -besser Bio-
Thaibasilikum –nicht mit dem normalen Basilikum zu verwechseln, gibt’s im Asialaden-
Erbsen –tiefgefroren-
Pak Choi –gibt’s im Asialaden, kann aber auch durch Wirsing oder anderen Kohl ersetzt werden-
Eine Stange Zitronengras –quer geschnitten, oder als Pulver, optional-
Pfeffer

So geht’s:

Putze, schäle und schneide die Karotten, Pastinaken und den Ingwer in kleine Würfel.
Bereite auch die Pilze und Tofu schon mal vor und schneide beides in Stücke.

Das Wasser in den Wok geben und auf mittlerer Hitze erwärmen.

Wenn das Wasser warm ist, aber noch nicht kocht, die Curry Paste hinzugeben.
Rühr sie gut ein, bis das ganze Wasser rot ist und du keine Klümpchen mehr hast.
Je mehr Paste du nimmst, desto schärfer wird das Curry.

Gebe dann den Limettensaft und die Sojasauce hinzu, bevor du feste Bestandteile hinzugibst.

Jetzt kommen Karotten, Pastinaken und der Ingwer in die Suppe.
Der Tofu kommt direkt hinterher.

Warte, bis die Suppe beinahe kocht, dann gib 200ml Kokosmilch hinzu.

Wenn du magst, kannst du jetzt das Zitronengras halbieren und hinzufügen.

Dann kommen 2 EL Erdnussmus dazu. Die musst du kräftig einrühren, bis sie sich auflösen.
Ist das geschafft folgen die Sesamsamen.

Du wartest wieder bis es ganz leicht anfängt zu blubbern dann kommt der Brokkoli gefroren hinein.
Füge jetzt auch die vorbereiteten Pilze hinzu.

Wieder warten, bis es leicht anfängt zu köcheln. Dann kommen die gefrorenen Brechbohnen hinzu.

Für den Geschmack brauchst du jetzt noch einen kräftigen Schuss Mangopüree oder 1 EL Kokosblütenzucker.

Füge den Rest der Kokosmilch (200ml) hinzu und rühre alles um.

Sobald es wieder köchelt gibst du die Zuckerschoten dazu.

Füge Kurkuma und Currypulver hinzu und rühre wieder um.

Dann kommen die Sprossen, das Thaibasilikum, Erbsen, Pfeffer und Pak Choi hinein.

Umrühren. Fertig.

Du magst es lieber etwas süßer?

Mit diesen wenigen Änderungen wird dein Curry süß.

Nimm dazu statt der Thai Red Curry Paste einen gehäufter EL Panang-Currypaste.
Verfahre damit wie oben beschrieben, aber nur mit 600ml Wasser.

Wenn du das Kurkuma und Curry eingerührt hast, gebe noch eine kleine Dose Ananas mit Saft (ungesüßt) hinzu.

Wenn du eine wirklich leckere Mango hast, kannst du zusätzlich die eine Hälfte mit den Karotten ins Curry geben und auflösen lassen. Die andere Hälfte mit der Ananas hinzugeben.

In dieser Version solltest du auf zusätzliches Ingwer und Zitronengraß verzichten.

Das ist drin:

Für beider Versionen gilt: richtiges kochen verhindern, immer nur köcheln lassen!
So gehen weniger der Nährstoffe verloren und wir können mehr Vitamine aufnehmen.

Die Erbsen werden erst kurz bevor das Curry auf dem Teller landet hinzugegeben. So bleibt die Folsäure erhalten, die beim kochen beinahe vollständig verloren geht.

Natürlich gilt: Je mehr Gemüse im Topf landet, desto gesünder wird das Curry.
Ich habe absichtlich keine Mengenangaben zu dem Gemüse hinzugeschrieben. So kannst du selbst entscheiden.

In der Currypaste ist viel Chili. Es treibt deinen Stoffwechsel an. Das gibt Energie und verhindert Fettablagerung.
Im Curry ist zudem Kreuzkümmel, das zusätzlich positiv auf deinen Fettabbau wirkt.

Das enthaltene Kurkuma wirkt nicht nur verdauungsfördernd, ihm werden auch krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen zugesprochen. Dadurch stärkt es dein Immunsystem.
Kurkuma sollte immer mit Pfeffer zusammen gegessen werden, da sich die Aufnahme der Bestandteile dadurch um 200% steigern lässt.

Meine Empfehlung:

Du siehst, das Curry gibt nicht nur viel Energie und hält dich lange satt. Es unterstützt dich auch beim Fettabbau und versorgt dich mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralien. Es stärkt dein Immunsystem. Es hält dich warm und macht glücklich.
Außerdem ist es einfach lecker!

Bei uns gibt es jede Woche einmal Curry.
Jeder Bearbeitungsschritt hat Auswirkungen auf den Geschmack, deshalb schmeckt es jedes Mal ein bisschen anders. Dadurch wird es nie langweilig.

Probier es einfach aus!

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