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Salat gegen Winterdepression

24. Januar 2016

Macht dir der graue Himmel und die kalte, feuchte Luft zu schaffen?

Dann habe ich hier genau das richtige Rezept für dich!

Mit diesem Wintersalat bekämpfst du alle Erscheinungen des Winterblues und bekommst gleichzeitig eine gesunde, kalorienarme Mahlzeit.
Es ist sicherlich nicht der schönste Salat der Welt, aber er schmeckt erstaunlich gut und macht lange satt.

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Zutaten für 2 Portionen:

1 EL Pinienkerne
150g Grünkohl
1/2 Zitrone
1 EL Olivenöl
1 Grapefruit
1/2 Schalotte
1/2 Avocado
Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Röste zunächst die Pinienkerne in einer Pfanne bei mittlerer Hitze.

Wasche den Grünkohl und zupf die Blätter von den Stängeln ab.
Dann reiß oder schneide die Blätter in Streifen.

Presse anschließend die halbe Zitrone aus.
Mische ihren Saft mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Das Dressing kommt zusammen mit dem Grünkohl in eine große Schüssel.
Jetzt musst du das Dressing leicht in den Grünkohl einmassieren.
Das ist wichtig, damit der Grünkohl besser verdaulich ist.

Schäle die Grapefruit und zupfe die Kammern in kleine Stücke.
Schneide anschließend auch das Fruchtfleisch der Avocado und die Schalotte in Würfel.

Gib alles zusammen mit den Pinienkernen zu dem Grünkohl.
Mischen.
Abschmecken.
Fertig.

So sieht das fertige Ergebnis aus:

 

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Das ist drin und hilft gegen die Winterdepression:

Grünkohl wird selten roh gegessen, aber der Versuch lohnt sich.
Der Kohl gehört zu den Vitamin C reichsten Lebensmitteln der Welt.
Außerdem ist er reich an verschiedenen anderen Vitaminen und Mineralstoffen.
Seinen etwas bitteren Geschmack bekommt der Grünkohl von den Senfölen.
Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken antibakeriell und blockieren die Tumorentwicklung in verschiedenen Organen.

Die gesundheitlichen Vorteile von Avocados sind weithin bekannt.
Sie sind reich an gesättigten Fettsäuren und Kalium.
Kalium beeinflusst das Zellwachstum und Gefäßfunktionen. Es ist an der Regulierung des Blutdrucks, des Säuren-Basen-Gleichgewichts und verschiedener Hormonsynthesen beteiligt.
Außerdem ist es essentiel für die Kohlenhydratverwertung und Eiweißsynthese.

Grapefruit haben den Ruf, nicht besonders lecker zu sein.
Aber gerade dies in der Grapefruit enthaltenen Bitterstoffe machen diese Frucht so gesund.
Sie tragen beispielsweise dazu bei, die Darmfunktion zu normalisieren.
Auch findet sich in der Grapefruit eine beachtliche Menge an Pektin, das wiederum den Appetit reguliert und den Cholesterinspiegel senkt.
Mit dem hohen Anteil an Caroinoiden und Vitamin C, stärkt die Grapefruit nicht nur das Immunsystem, sondern helfen auch beim Abfangen der freien Radikalen.

Achtung aber bei der gleichzeitigen Einnahme von Drogen oder Medikamenten. Hier kann es zu Wechselwirkungen kommen, über die du dich erst informieren solltest.

Auch Pinienkerne erweisen sich bei genauerer Betrachtung als wahres Wundermittel.
Nicht nur ist ihr Gehalt an Selen sehr hoch, das antioxidativ wirkt und gegen Infektionen hilft.
Gleichzeitig wird der Effekt des Selens noch durch einen hohen Gehalt an Vitamin A verstärkt.
Zudem kann man mit 100g Pinienkerne beinahe den gesamten Tagesbedarf an Phosphor decken.

 

 

Quellen

Srinibas Das, Amrish Kumar Tyagi, Harjit Kaur: Cancer modulation by glucosinolates: A review. Current Science, Vol. 79, No. 12, 25. Dezember 2000, 1665–1671.

Schilcher, H. et al.: Leitfaden Phytotherapie, Verlag Urban & Fischer, München-Jena 2007, S. 142–143

Winter A. : Antibiotische Therapie mit Arzneipflanzen. In: Planta Medica. 3, Nr. 01, 2009, S. 1–16

Conrad A. et al.: Breite antibakterielle Wirkung einer Mischung von Senfölen in vitro. In: Zeitschrift für Phytotherapie. 29, Nr. S 1, 2008.

 

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