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ein Plädoyer für natürlichen Sonnenschutz – Teil 2

19. Mai 2016

Im ersten Teil dieser Reihe hast du bereits gelernt, wie die UV Strahlung auf unsere Haut einwirkt.

Jetzt weißt du also, dass die Sonne positive wie negative Auswirkungen hat.
Sie komplett zu meiden, ist also keine Lösung.
Aber auch stundenlanges Sonnenbaden sollte möglichst vermieden werden.

An vielen Tagen ist das kein Problem.
Wenn du beispielsweise arbeitest, kannst du morgens in die Sonne, verbringst eine kurze Mittagspause draußen und genießt abends noch die letzten Sonnenstrahlen.
So bekommst du genug Sonne ab, ohne deine Haut zu schädigen.

An anderen Tagen ist es aber beinahe unmöglich, die Sonne zu meiden.
Was ist zum Beispiel mit dem Urlaub in Spanien oder der Radtour?
Bei manchen Aktivitäten gehört die ständige Sonnenbestrahlung einfach dazu.

Sollst du jetzt darauf verzichten, um dich vor Krebs und deine Haut vor Falten zu bewahren?
Nein!

Aktivitäten an der frischen Luft sind gerade bei Sonnenschein wie Balsam für die Seele.
Und wie du bereits weißt, gewöhnt sich die Haut mit der Zeit immer mehr an die Sonneneinstrahlung.

Was kannst du also tun, um die Sonne zu genießen, ohne negative Folgen dadurch zu haben?

In diesem Artikel geht es genau darum.
Zunächst schauen wir uns äußerliche Schutzmaßnahmen an, danach geht es dann um den inneren Schutz.

Äußerlicher Schutz für deine Haut

Wichtig sind die Tipps, die du bereits im ersten Teil gelernt hast.
Also möglichst viel Zeit im Schatten verbringen, langsam an die Sonne gewöhnen, immer wieder Pausen machen, die Mittagszeit drinnen verbringen und sehr viel Wasser trinken.

Aber es gibt noch mehr Tricks.

Die richtige Kleidung

Mit der richtigen Kleidung solltest du gerade die Stellen deines Körpers schützen, die wie eine Sonnenterasse direkt der Strahlung von oben ausgesetzt sind.
Dazu gehören Kopf, Schultern und Füße.

Längere Kleidung und ein Sonnenhut bieten zwar mehr Schutz, sind aber auch kein Garant dafür, dass deine Haut vor UV Strahlung geschützt ist.
Baumwolle lässt beispielsweise noch etwa 6 Prozent des Lichts durch.
Deshalb kannst du auch unter der Kleidung eine leichte Bräunung bekommen.

Wie wirksam deine Kleidung die UV Strahlung abhält, kannst du ganz einfach selbst herausfinden.
Dazu musst du den Stoff einfach gegen eine Lichtquelle halten.
Je mehr Licht jetzt noch hindurch schimmert, desto mehr UV Strahlung kommt durch das Kleidungsstück.

Wie du dir schon denken kannst, spielt auch die Farbe der Kleidung eine Rolle.
Je dunkler der Stoff, desto besser hält er die UV Strahlung ab.
Außerdem schützen weite Kleidungsstücke besser als eng anliegende.

Grundsätzlich halten künstliche Fasern leider mehr UV-Licht ab als Naturfasern.

Ein Sonnenhut hat nicht nur den Vorteil, dass du einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut, der Nase und dem Nacken verhinderst.
Durch den zusätzlichen Wärmeschutz kannst du auch einem Sonnenstich entgegenwirken. Dieser zeigt sich meist durch Schwindelgefühle, Übelkeit, Kopfschmerzen und Bewusstseinstrübung.

Sonnenmilch

Wo du keine Kleidung tragen willst, kannst du deine Haut noch immer mit Sonnenmilch schützen.

Leider haben viele Sonnenmilchsorten auch schädliche Inhaltsstoffe, wie etwa Oxybenzol und Retinylpalmitar. Beide Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Auf jeden Fall reizen sie aber die Haut zusätzlich.

Ökotest hat 2012 und 2013 unterschiedliche Sonnenmilchsorten getestet und ein klares Fazit gezogen:
„Ohne bedenkliche UV-Filter, die unter Verdacht stehen, wie Hormone zu wirken, kommen nur die zertifizierten Naturkosmetikprodukte im Test aus.“
Zu den Testsiegern gehörten denn auch Dr. Hauschka Sonnenmilch LSF 15, das Lavera Sun-Spray Hawaii Sensitiv LSF 20, die Sante Sun Lotion Soleil Family LSF 20 und die Sonnenmilch Edelweiß von Weleda LSF 12.
Dies sind sicherlich nicht die günstigsten Varianten, allerdings kannst du sie benutzen, ohne Schäden befürchten zu müssen.

Wenn du Sonnenmilch benutzen möchtest, dann achte auf jeden Fall darauf, dass sie auch einen UV-A Filter besitzt.2000px-UVA_logo.svg
Der Lichtschutzfaktor bezieht sich nämlich lediglich auf den Schutz vor UV-B Strahlung.
Auf der Verpackung sollte zusätzlich in einem Kreis UVA stehen.

Aber auch natürliche Öle haben einen gewissen Sonnenschutzfaktor.
Das macht Sinn, denn auch die Pflanzen sind der schädlichen Strahlung ausgesetzt und müssen sich schützen.

Oliven- und Kokosöl sollen sogar auf einen Lichtschutzfaktor von 7 kommen.
Mandelöl und Sheabutter schaffen es immerhin auf einen LSF 4, Sesamöl kommt noch auf LSF 2.

Auch einige ätherische Öle können dich vor der Sonnenstrahlung schützen.
Hierbei musst du aber genau darauf achten, welches ätherische Öl du benutzt.
Denn obwohl Eukalyptusöl auf einen LSF von 2,5 kommt und Lavendelöl diesen mit 5,5 sogar noch stark überbietet, schwächen andere ätherische Öle –wie die von Zitrusfrüchten- deine Haut zusätzlich.

Hier findest du eine Anleitung für eine selbstgemachte Sonnenmilch.
Insgesamt wird der Sonnenschutz deutlich geringer sein als derjenige von käuflicher Sonnenmilch.
Obwohl das in dem Rezept verwendete Zinkoxid tatsächlich auch in der Industrie als Sonnenschutz verwendet wird, würde ich diesen Stoff mit Vorsicht genießen.
Denn die Auswirkungen von Zinkoxid auf den menschlichen Körper und die Umwelt sollen erst 2017 von der ECHA geprüft werden.

Für den kurzen Aufenthalt in der Sonne eignen sich auf jeden Fall auch die Öle, aber über mehrere Stunden würde ich mich nicht darauf verlassen.
Andererseits schützt auch handelsübliche Sonnenmilch nur kurz und nicht zu 100 Prozent.

Natürliche After Sun

Nach wie vor dem Sonnenbad braucht die Haut viel Feuchtigkeit und Nährstoffe.
Dafür gibt es extra After Sun Lotion.

Aber gerade nach dem Sonnenbad kannst du deiner Haut mit natürlichen Mitteln viel besser helfen.

Der Klassiker unter den After Sun Lotions ist die Aloe Vera.
Das Gel aus der Kaktee kühl, remineralisiert und wirkt Entzündungen entgegen.
Du kannst Aloe Vera Gel kaufen oder du ziehst deine eigene Hausapotheke einfach auf der Fensterbank.

Zum Kühlen können auch kalte Umschläge mit Quark oder Joghurt helfen.

Genauso hilft aber auch frisch gepresster Zitronensaft mit etwas Olivenöl dabei, die Regeneration zu beschleunigen.
Gerade bei einem leichten Sonnenbrand kann dieses Gemisch schnelle Erfolge vorweisen.

Wenn es dir nur um die Kühlung geht, kannst du auch Gurkenscheiben nehmen.
Sie lindern den Schmerz auf der verbrannten Stelle.
Den gleichen Effekt können auch Kartoffelschalen haben.

Zusätzlicher Sonnenschutz durch Ernährung

Wie wir Menschen müssen sich auch Pflanzen gegen die UV Strahlung schützen.
Es überrascht deshalb nicht, dass viele der sekundären Pflanzenstoffe einen gewissen Schutz gegen das Sonnenlicht versprechen.

Wie bei den Pflanzen helfen diese Stoffe auch uns Menschen.
Aber daneben schützen alle Vitamine und Mineralstoffe, die Haut und Bindegewebe stärken, auch gleichzeitig vor Sonnenlicht.

Aber hier solltest du aufpassen.
Denn obwohl die folgenden Stoffe alle positive Wirkungen auf die Sensibilität deiner Haut haben und einem Sonnenbrand entgegen wirken, sind sie als alleiniger Schutz vor dem UV Licht nicht ausreichend.

Um einen schützenden Effekt zu haben, sollten die folgenden Stoffe schon einige Wochen vor der starken Sommersonne vermehrt über die Ernährung oder ergänzend aufnehmen.

Vitamin C

Das vielseitige Vitamin C, dass du inHagebutten, Zitrusfrüchten, Paprika und Kiwis, aber auch in den meisten anderen Gemüse- und Obstsorten findest, stärkt die Haut und das Bindegewebe durch den Aufbau von Kollagen.
Dadurch stärkt es den Widerstand gegenüber der UV Strahlung und entstandene Schäden können schneller wieder aufgehoben werden.

Zugleich wirkt Vitamin C als Antioxidans und fängt damit die vermehrt entstehenden freien Radikale ab, die sonst Schäden im Körper verursachen würden.
Zugleich stärkt Vitamin C das Immunsystem und unterstützt die Calcium-Aufnahme.

Vitamin E

Das Vitamin E wirkt auf den gleichen Ebenen wie Vitamin C.
Es ist nicht nur ein wirksames Antioxidans, sondern verstärkt auch den Hautschutz, verhindert das Austrocknen der Haut und erhöht gleichzeitig den Kollagen-Gehalt.

Damit ist Vitamin E eine perfekte Begleitung beim Sonnenbad und sollte in keiner Ernährung fehlen.
Besonders viel des fettlöslichen Vitamins findest du in Kürbis, Spinat, Soja und gelben Paprika.
Aber auch pflanzliche Öle wie beispielsweise Sonnenblumenöl weisen viel Vitamin E auf.

Biotin

Das B-Vitamin wird zur Herstellung von Kreatin benötigt.
Kreatin wiederum ist am Zellwachstum und Stoffwechsel beteiligt, bildet zugleich aber auch einen Großteil der Schutzbarriere der Haut.
Aber auch die Genexpression im Zellkern wird von Biotin reguliert.

Biotin findest du in Trockenhefe, Eigelb, Sojabohnen, Haferflocken und Walnüssen. Aber es ist auch in Champignons, Spinat, Bananen und Tomaten enthalten.

Calcium

Durch die Aufrechterhaltung der Zellmembranen hilft Calcium dabei, die Schutzschicht der Haut aufzubauen und zu erhalten.
So wirkt Calcium einem Sonnenbrand und der DNA-Schädigung entgegen.

Die meisten Samen sind eine gute Quelle für Calcium. Besonders Mon, Hanfsamen und Sesam, aber auch verschiedene Nüsse eigenen sich hier.
Neben Milchprodukten findest du auch in Brennnesseln, Grünkohl, Pertersilie und Feigen größere Mengen an Calcium.
Die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung wird nicht nur durch Vitamin C, sondern auch durch Vitamin D verbessert. Ein weiterer Grund, zwischendurch in die Sonne zu gehen.

Vitamin A

Dein Körper braucht Vitamin A, um deine Haut und die Schleimhäute aufzubauen.
Es reguliert außerdem das Wachstum der Haut und ihre normalen Funktionen.
Gleichzeitig beugt es DNA-Schäden in den Hautzellen vor.

Da die UV-Strahlung das Immunsystem belastet, ist außerdem von Interesse, dass Vitamin A die Widerstandsfähigkeit des Körpers erhöht.

Mit all diesen Wirkungen auf die Haut erhöht Vitamin A die Widerstandskraft der äußeren Schicht gegenüber dem Sonnenlicht.

Es wundert deshalb nicht, dass starke Sonneneinstrahlung einer der Hauptgründe für Vitamin A-Mangel darstellt.

Besonders viel Vitamin A kannst du über Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Grünkohl und auch Getreideflocken aufnehmen.

Vitamin A solltest du nicht über Tabletten aufnehmen, denn einen Überschuss an Vitamin A kann dein Körper kaum abbauen.
Der Vorteil davon ist, dass es über längere Zeiträume gespeichert wird.

Beta Carotin

Um die gleiche Wirkung aber ohne Vergiftungsgefahr zu erhalten, solltest du deshalb am besten auf Beta Carotin zurückgreifen.
Auch bei diesem Carotin wird die Supplementierbarkeit noch immer stark diskutiert, also solltest du auch hier besser auf natürliche Lebensmittel zurück greifen.

Das Beta Carotin wirkt nicht nur als Provitamin A, wird also in Vitamin A umgewandelt.
Die Bildung von Vitamin A im menschlichen Körper ist nicht nur von der Aufnahme von Beta Carotin sondern auch von Proteinen, Vitamin E und Fetten abhängig.
Es wirkt zudem auch eigenständig in unserem Körper, weil es antioxidativ und entzündungshemmend ist.
Gleichzeitig verhilft es der Haut zu einer bräunlicheren Färbung, die bei übermäßigen Verzehr allerdings ins Gelbe abdriften kann.

Allerdings solltest du auf eine erhöhte Zufuhr von Beta Carotin verzichten, wenn du rauchst.
Denn obwohl es keine Hinweise auf sonstige Toxizität gibt, erhöht sich das Lungenkrebsrisiko für Raucher durch eine Supplementierung von Beta Carotin.

Beta Carotin findest du vor allem in Karotten, Süßkartoffeln und Kürbissen.
Wie alle Carotinoide kann auch Beta Carotin nur zusammen mit Fettsäuren aufgenommen werden, da es über das Lymphsystem transportiert werden muss.

Astaxanthin

Astaxanthin hört sich zwar wie ein Medikament an, ist aber ein natürlicher Farbstoff, der rötlich-violett erscheint.
Er gehört ebenfalls zu den Carotinoiden und findet sich in Algen (besonders in der Haematococcus pluvialis).
Die Grünalgen benutzen Astaxanthin zum Schutz vor UV Strahlung, wenn der Teich um sie herum auszutrocknen droht.

So wie die Alge können auch Menschen die schützende Wirkung des Carotinoids nutzen.
Astaxanthin wirkt ähnlich wie Beta Carotin, kann allerdings nicht in Vitamin A umgewandelt werden.
Als Antioxidans ist Astaxanthin um ein vielfaches stärker als Vitamin E und schützt dadurch besonders vor den durch Sonnenlicht ausgelösten Stress.

Du kannst Astaxanthin einnehmen und den Schutz von innen wirken lassen, aber gleichzeitig kannst du den Farbstoff auch auf die Haut bringen und so deine Sonnenmilch ergänzen.

Lycopin

Auch Lycopin ist dem Beta Carotin sehr ähnlich ohne aber in Vitamin A umgewandelt werden zu können.
Lycopin ist der rote Farbstoff, der zum Beispiel Tomaten färbt.

Wie uns Menschen schützt Lycopin auch die Tomate vor den schädlichen Einflüssen der UV Strahlung.
Leider gibt es bislang noch nicht sehr viele klinische Daten über die genaue Wirkungsweise.
Dennoch legen verschiedene Studien nahe, dass Lycopin das Krebsrisiko herabsetzt und auch gegen zahlreiche andere Krankheiten schützt.
Wie auch Beta Carotin wirkt Lycopin als Antioxidans und entzündungshemmend.

Gleichzeitig lagert sich Lycopin bei erhöhten Verzehr in den Zellen der Hautschicht ein und vermindert dadurch die Gefahr eines Sonnenbrandes um bis zu 32%.
Nebenwirkung sind dabei bislang nicht festgestellt worden.
Allerdings wurde die Wirkung von Lycopin auch nur als Teil von Lebensmitteln und nicht als Nahrungsergänzungsmittel überprüft.

Allerdings musst du für diese Schutzwirkung relativ viel Lycopin zu dir nehmen.
Zum Glück ist Lycopin in vielen leckeren Früchten enthalten: Tomaten, Wassermelonen, Guave, Papaya, Aprikose, Grapefruits und sogar in Blutorangen.
Leider ist der Gehalt des Carotinoids nicht besonders hoch.
Dafür steigt er erheblich, wenn du statt frischen Tomaten Tomatenmark nimmst. Durch die Wärmebehandlung steigert sich nämlich die Aufnahme von Lycopin.

Meine Empfehlungen

Es gibt also viele verschiedene Wege, um sich gegen die schädliche Wirkung der UV Strahlung zu schützen.

Ich würde eine Mischung aus allen empfehlen.
Keiner der hier besprochenen Schutzmaßnahmen wirkt hundertprozentig gegen die Strahlung, aber zusammen können sie dich effektiv schützen.

Lass es beim bräunen lieber langsamer angehen, vermeide direkte Mittagssonne, Schütze deine Haut durch Kleidung und Cremes, aber achte auch auf eine gute Ernährung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Und vor allem solltest du wirklich viel Trinken. Dieser Aspekt wird leider viel zu oft unterschätzt.

Lass dich nicht von dem momentanen Hype um Sonnenmilch verrückt machen.
Geh auch mal ohne Schutz in die Sonne, um deine Vitamin D-Speicher aufzufüllen.

Wie bei allen Dingen musst du für dich ein gesundes Mittelmaß finden.

Hast du schon Erfahrungen mit Sonnenschutz durch Ernährung gemacht?
Oder glaubst du, das alles sei nur Hokuspokus?

 

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